Der höchste Abschlag Deutschlands – trotz Wetter und Höhenmetern zum Gruppensieg im GC Waldegg-Wiggensbach

Am 19. Juli durften wir unseren vierten und letzten Spieltag im GC Waldegg-Wiggensbach bestreiten. Schon am Vortag reisten wir an, um uns mit einer Proberunde auf die Runde einzustimmen. Leider machte uns das Wetter mit einem Gewitter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir die Runde nicht zu Ende spielen konnten.

Lange ärgern wollten wir uns darüber aber nicht. Stattdessen verbrachten wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen und im Spa-Bereich unseres Hotels und stärkten dabei noch einmal ganz bewusst unseren Teamgeist. Genau diese gemeinsamen Momente sind es, die uns ausmachen: Wir sind nicht nur eine Mannschaft, sondern uns verbindet auch eine enge Freundschaft.

Der Spieltag selbst hatte es dann in sich. Der bergige Platz mit vielen Hanglagen und immer wieder verspringenden Bällen stellte uns vor große Herausforderungen. Und ganz nebenbei durften wir dabei sogar vom höchsten Abschlag Deutschlands auf 1.011 Metern Höhe abschlagen – ein echtes Highlight, auch wenn wir nicht mit einem Gipfelkreuz gerechnet hätten. Das wird aber eine besondere Erinnerung an diesen Spieltag sein.

Auch wenn die beeindruckende Aussicht für einen Moment entschädigte, hatten wir auf dem Platz ordentlich zu kämpfen und konnten leider nicht an unsere starken Ergebnisse der vorherigen Spieltage anknüpfen. Mit 90 Schlägen spielte Alina Greimel das beste Ergebnis für unsere Mannschaft, gefolgt von Pauline Rößle mit 91 und Benita Durach mit 92 Schlägen. Stefanie Everding kam auf 94 Schläge, Patricia Küting auf 100 und Elena Jerman auf 109 Schläge. Am Ende stand für uns der dritte Platz von vier Mannschaften an diesem Spieltag.

Umso schöner ist es, dass wir die Saison insgesamt mit einem Gruppensieg abschließen konnten. Damit haben wir uns die Chance auf den direkten Aufstieg in die Oberliga erarbeitet. Nun heißt es hoffen, dass wir zu den acht besten Gruppenersten gehören und uns damit den Aufstieg sichern.

Auch wenn es sportlich nicht unser bester Tag war, nehmen wir die positiven Momente, unseren starken Zusammenhalt und die Erfahrungen aus dieser Saison mit. Als Kapitänin bin ich stolz auf unsere Mannschaft und darauf, was wir gemeinsam erreicht haben. Jetzt heißt es Daumen drücken – vielleicht sehen wir uns nächste Saison in der Oberliga wieder.

Bericht von Pauline Rößle